Eine gerechte globale Handelsordnung statt TTIP, EPA & Co

Mi, 16.09.2015, 19:30
Vortrag
Mit Dr. Boniface Mabanza (Koordinator der Kirchlichen Entwicklungsstelle Südliches Afrika, KASA, Heidelberg)
Foto: french_03_photocase.de

Das derzeit viel diskutierte Handelsabkommen TTIP soll bis Ende dieses Jahres unterzeichnet werden. Kritiker_innen warnen u.a. vor einem Abbau von Umwelt- und Sozialstandards, sowie weniger Rechten für Verbraucher_innen und Arbeitnehmer_innen hier vor Ort. Aber welche Effekte haben TTIP und ähnliche EU-Handelsabkommen auf den so genannten Globalen Süden? Wie unterläuft die Handelspolitik der EU gleichzeitig formulierte entwicklungspolitische Ziele? Welchen Stellenwert haben diese entwicklungspolitischen Ziele überhaupt? Und wie können Handelsabkommen dieser Art beeinflusst oder verhindert werden?

Mit diesen Fragen wird sich Boniface Mabanza in seinem Vortrag beschäftigen. Gleichzeitig stellt er Alternativen zu der aktuellen Handels- und Deregulierungspolitik der EU vor und zeigt, wie Grundbedingungen für eine gerechte globale Handelsordnung aussehen könnten.

 

Über den Referenten:

Dr. Boniface Mabanza ist Literaturwissenschaftler, Philosoph und Theologe und stammt aus Kimbongo in der DR Kongo. Er arbeitet seit 2008 bei der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg.

 

Gefördert von Engagement Global aus Mitteln der Europäischen Union und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Veranstaltet von der W3 in Kooperation mit MEPa_Nord
Ort: 

W3-Saal

Preis: 
3,-
Archiv Themenreihe: 
Entwicklungspolitik: Baustelle Europa