Eine visuelle Sprache der Migration

Anerkennung und Sichtbarkeit in der Stadt
Sa, 30.05.2015,
15:00 bis 18:00
Workshop
Anmeldung per Mail an fkj@werkstatt3.de erwünscht
Mit migrantas (Künstlerinnen-Kollektiv, Berlin)

Das Kollektiv migrantas hat es sich zur Aufgabe gemacht, mithilfe von Piktogrammen (vereinfachten grafischen Darstellungen) auf die Erfahrungen und Emotionen von Migrant_innen im städtischen Lebensraum aufmerksam zu machen. Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen woanders ein neues Leben anfangen, gibt es überall. Doch sind sie und ihre Erfahrungen für den Großteil der Gesellschaft oft unsichtbar. Die Mitglieder des Kollektivs, überwiegend selbst nach Deutschland eingewandert, konzipieren ihre Arbeit mit anderen Migrant_innen in Workshops, verdichten Zeichnungen zu Piktogrammen und verbreiten sie im Stadtraum. In diesem Workshop haben die Teilnehmenden die Möglichkeit sich über die Bedeutung der Piktogramme sowie über eigene Erfahrungen auszutauschen und diese gemeinsam zu reflektieren. Am Ende können die Teilnehmenden mit selbst ausgewählten Botschaften Taschen gestalten und diese mit nach Hause bzw. in die Stadt hinaus tragen.

Der Workshop ist für alle offen.

 

Veranstaltet von der W3
Ort: 

W3-Saal

Preis: 
7,-
Archiv Themenreihe: 
Identität und Stadt - Postmigrantische Realität