Globale Strukturen der Ungleichheit abbauen

Zur Notwendigkeit der Dekolonialisierung des Weltwirtschaftssystems
Mo, 23.10.2017,
19:30 bis 22:00
Vortrag
Spende*
Mit Boniface Mabanza, moderiert von Tanja Chawla

Nachdem wir in unserer Reihe zur Funktionsweise der Weltwirtschaft bereits auf die gemeinsame Geschichte von Kolonialismus und Kapitalismus eingegangen sind, thematisiert Dr. Boniface Mabanza in diesem Vortrag inwiefern jene Geschichte entwicklungspolitisch und wirtschaftlich reproduziert wird.
Fokussieren wird er sich auf die Notwendigkeit, die Grundpfeiler der Weltwirtschaft (IWF, Weltbank, WTO) so zu reformieren, dass bestehende globale Strukturen der Ungleichheit abgebaut werden können. Nur so können diese zur globalen Gerechtigkeit beitragen. Diese wiederum ist die Bedingung für ein Leben in Würde für Alle.

Dr. Boniface Mabanza ist Literaturwissenschaftler, Philosoph
und Theologe. Mabanza ist Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle
Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg, die Lobby- und
Kampagnenarbeit zur sozioökonomischen Gerechtigkeit im südlichen
Afrika durchführt. Er setzt sich für einen konsequenten
Perspektivwechsel insbesondere in den wirtschaftlichen Beziehungen
zwischen afrikanischen und europäischen Ländern ein.

Ort: 

W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Nernstweg 32 - 34, 22765 Hamburg

Preis: 
* Eintritt frei nach eigenem Ermessen wählbar