Nach bestem Wissen und Gewissen?

Rassismus in Text und Bildsprache in der entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit
Fr, 26.09.2014,
10:00 bis 17:00
Workshop
Anmeldung noch bis 23.9. möglich
Mit Jasmine Rouamba (AntiBias-Trainerin, Soziologin)

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Ziel der globalen Bildungsarbeit und der entwicklungspolitischen Projektarbeit ist es, auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam zu machen und diese zu kritisieren. Doch greifen gerade Spendenwerbung, Informationsveranstaltungen und Publikationen aus diesem Themenbereich häufig auf Bilder und Begrifflichkeiten zurück, die Stereotype reproduzieren und ihren Ursprung in Wissen haben, das durch rassistische Strukturen geprägt wurde. Im Workshop soll reflektiert werden, um welche Bilder und Begrifflichkeiten es sich dabei handelt, wie sie zusammen wirken und welches Wissen und welche Muster ihnen zugrunde liegen. Geklärt wird dabei auch die Frage, wie eine praktische Umsetzung der erarbeiteten Ergebnisse aussehen könnte, um möglichst vorurteilsbewusste, aufmerksamkeitsstarke und allgemein verständliche Bilder und Texte zu produzieren.

Ziel ist es, Strategien und Methoden für eine effektivere und solidarische entwicklungspolitische Arbeit zu besprechen und zu diskutieren.

Anmeldung bis 23. September bitte an fkj@werkstatt3.de

Dieser Workshop richtig sich vor allem an Multiplikator_innen der (entwicklungs)politischen Bildungsarbeit und Journalist_innen.

Veranstaltet von der W3 in Kooperation mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. und dem Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.. Gefördert durch: Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung Engagement Global/FEB
Ort: 

W3-Saal

Preis: 
25,- (Erm. auf Anfrage)