W3-Aktuell

Künstler_innen für die W3-Bühne gesucht!

Hamburger Bands und Performance-Künstler_innen für die W3-Bühne auf der altonale20 gesucht!

Die altonale holt vom 1. bis 17. Juni 2018 Kunst und Kultur an ungewöhnliche Orte und am letzten Festivalwochenende vor allem auf die Straßen und in die Hinterhöfe Altonas. Das Thema für 2018 lautet Grenzen. Die W3 ist mit einem eigenen Bühnenprogramm aus Musik und Performances wieder mit dabei. Besonderheit: Dieses Jahr bringen wir das W3-Projektthema KOORDINATEN DES GLOBALEN mit dem Schwerpunkt Dekolonisierung und Stadt mit. 

 

Wir möchten insbesondere jungen Hamburger Künstler_innen eine Bühne bieten, die in ihrer Arbeit und Entwicklung einen Bezug zu unseren Themenschwerpunkten sehen. 

 

Folgende Bühnenzeiten werden wir bespielen:

 

Sa 16. Juni, 17 - 22 Uhr / Open Air Konzerte und Performances* / Eintritt frei

So 17. Juni, 17 - 20 Uhr / Open Air Konzerte und Performances* / Eintritt frei

*Festivalzentrum Bühne, Platz der Republik (beim Altonaer Rathaus) 

 

Hinweis: Am Sonntag liegt die Bühnenzeit parallel zum WM-Spiel Deutschland - Mexiko, Anpfiff 17 Uhr.

 

++++++BEWERBUNGEN+++++

 

Ihr seid a) Hamburger Band / Künstler_innen, macht b) eigene Produktionen, spielt also keine Cover-Songs und seht einen c) Bezug zu unseren Themenschwerpunkten in eurer künstlerischen Arbeit? 

Dann bewerbt euch bei uns!

Aus allen Bewerbungen wählen wir bis Ende März 2018 eine bunte Mischung aus. Etwa acht bis zehn Acts bekommen dann die Gelegenheit, am letzten Festivalwochenende der altonale20 im Rahmen unserer Bühnenzeiten gegen eine Aufwandsentschädigung zu spielen. Für Catering wird ebenfalls gesorgt. 

Bewerbungsschluss ist der 4. März 2018

Bitte schickt eure Bewerbung mit folgenden Informationen per Mail an Birte, krueger@w3-hamburg.de:

 

Act

  • Band-/ Kompagniename
  • Genre
  • Webseite/ Facebook-Seite
  • Hör-/ Videoprobe
  • Kurzbeschreibung von Sound/Performance 
  • Kurzbeschreibung Bezug zum Programm-Schwerpunkt (GRENZEN, KOORDINATEN DES GLOBALEN, dekolonialisierte Stadt)
  • Technical Rider* inkl. Anzahl Bandmitglieder *Instrumente & gesamte Backline muss mitgebracht werden, Techniker ist vor Ort
     

Kontaktdaten/ Ansprechpartner_in

  • Vor- und Nachname
  • Email-Adresse
  • Telefonnummer 
W3 wird mit „Eine-Welt-Preis“ ausgezeichnet

Mit dem „Eine-Welt-Preis 2018“  werden alle zwei Jahre Gruppen und Einzelpersonen aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern geehrt, die sich mit Phantasie, Hingabe und Kreativität für mehr Gerechtigkeit in der Welt einsetzen.

Bei der diesjährigen Verleihung hatten wir das Glück mit dem ersten Platz ausgezeichnet zu werden und zwar mit unserer Themenreihe „Momentaufnahmen – von Bewegungen und Begrenzungen“. Vergeben wird der Preis vom KED, dem kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche.

„Das Projekt, das wir heute würdigen, hat darum Räume geschaffen, in denen Menschen „auspacken“ dürfen. All das mit- und einbringen konnten, was sie mitbrachten an Erfahrungen, aber auch an Kompetenzen und Begabungen.“ sagte Astrid Kleist in ihrer Eröffnungsrede.

„Momentaufnahmen“ war eine Themenreihe, die in den Jahren 2016 und 2017 umgesetzt wurde. Menschen mit Fluchterfahrung, die Ursachen die sie zur Flucht bewegt haben und persönliche als auch gesamtgesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten zu einer Verbesserung der Situation waren die Leitthemen die sich durch die Veranstaltungen gezogen haben.
Die Pressemitteilung dazu gibt es hier, die Rede von Astrid Kleist hier, Zeitungsartikel hier und hier, weitere Bilder gibt es auf unserer Facebook-Seite.

„Wie weiter? Vielfaltssensible Öffnung der Hamburger Kulturlandschaft“

Wir haben uns sehr gefreut über diese Frage mit dem Hamburger Kultursenator Carsten Brosda, Prof. Dr. Anja Dauschek, Leiterin des Altonaer Museums, Stefan Kroner, Dramaturg Ernst-Deutsch-Theater, Dan Thy Nguyen, Regisseur und Künstler und Ansgar Wimmer, Vorstand Alfred-Töpfer-Stiftung, ins Gespräch zu kommen.

Wie kann eine vielfaltssensible Öffnung der Hamburger Kulturlandschaft gelingen und welche langfristigen Strategien zur Umsetzung gibt es? Carsten Brosda betonte dabei die Wichtigkeit von stadtpolitischen Akteur_innen: "Viele Hamburger Kultureinrichtungen gehen das Thema der interkulturellen Öffnung bereits sehr engagiert an. Die W3 bietet mit dem Programm [in:szene] an, gemeinsam mit den Häusern Methoden für eine solche Öffnung zu erarbeiten". Für ihn ist "[..] Integration kein einseitiger Prozess in eine Richtung, sondern eine andauernde Verständigung darüber, wie wir zusammen leben, arbeiten und Kunst produzieren wollen.“

Über diese Fragen und noch mehr wurde den ganzen Abend eifrig diskutiert. Die Pressemitteilung dazu gibt es hier, weitere Bilder gibt es auf unserer Facebook-Seite.

3. Hamburger Ratschlag: Rückblick

Am 10. November 2017 war es wieder soweit: der dritte Hamburger Ratschlag hat stattgefunden! Mit dabei waren auch dieses Mal wieder Vertreter_innen des Senats, der Hamburgischen Bürgerschaft sowie Menschen aus der Zivilgesellschaft, die im Baseler Hof erfolgreich an die Vorarbeit des zweiten und ersten Ratschlags anknüpfen konnten. Die Themen waren auch dieses Mal wieder: Umwelt und Stadtentwicklung, Wirtschaft und Finanzen, Soziales und Gleichstellung und Bildung und Wissenschaft.
Nachzulesen gibt es die Dokumentation hier. Außerdem wird die Seite www.2030hamburg.de zur Zeit aktualisiert und wird zukünftig alle Informationen zur Umsetzung der nachhaltigen Ziele in Hamburg bereitstellen.

W3 im TV

Am 11. Oktober hat Mohammed Ghunaim als Co-Regisseur und Protagonist seinen Film #MyEscape in der W3 vorgestellt. Danach gab es noch eine anregende Diskussion mit ihm und Conni Gunsser vom Flüchtlingsrat Hamburg. Besonders gut für alle, die nicht dabei sein konnten: RTL Nord kam auch vorbei und hat ein Interview mit Mohammed Ghunaim gedreht und über seinen Film berichtet. Nachzusehen ist das ganze hier.