Transnationale Urbanität und die kosmopolite Stadtgesellschaft

Di, 08.12.2015, 19:30
Vortrag
Mit Prof. Dr. Frank Eckardt (Professor für sozialwissenschaftliche Stadtforschung, Bauhaus-Universität Weimar)

Welche Einflüsse haben verschiedene Migrationsprozesse auf die Stadt? Welche neuen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Formen entstehen und wie verändern sich das urbane Zusammenleben und die Identitäten der Menschen dadurch? Wie wird die Stadt zu einem Knotenpunkt von Ankommenden? Was könnte die Idee einer „urban citizenship“ sein? Und welche Räume des städtischen Handelns können entstehen? An diesem Abend möchten wir über die Wechselseitigkeit von urbanem Raum und globalen, grenzüberschreitenden Prozessen diskutieren. Anhand von verschiedenen Beispielen wird Frank Eckardt der Frage nachgehen, welche Entwicklungen Großstädten als „Orten der Transnationalisierung“ möglicherweise auf der ganzen Welt gemein sind und durch welche Akteur_innen sie geprägt werden.

Prof. Dr. Frank Eckardt ist Professor für sozialwissenschaftliche Stadtforschung an der Bauhaus-Universität in Weimar und arbeitet schwerpunktmäßig zu den Themen soziale Exklusion, kulturelle Diversität, demokratische Teilhabe und Kommunikation im Kontext von Stadtentwicklung. 

 

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und durch
die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Erträgen der Lotterie Bingo! Die Umweltlotterie.

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg.
Ort: 

W3-Saal

Preis: 
3,-
Archiv Themenreihe: 
Identität und Stadt - Postmigrantische Realität