was war...

"Kollegiale Beratung" im Projekt [in:szene]
Di. 21. März, 16.00 Uhr

Austausch und gegenseitige Beratung im Themenfeld von „Diversity“, „Migration/Flucht“ und "rassismuskritische Arbeit" - entlang von Methoden kollegialer Beratung. Diese Treffen werden wir zukünftig relgelmäßig anbieten. Der kommende Termin wird angekündigt unter: "Aktuelles".

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Kunst. Empowerment. Widerstand - Sichtbarmachung der Wissensarchive von Schwarzen Menschen und People of Color

Vortrag von Rena Onat und Performance von Serfiraz Vural am Do. 09. März 2017 

Rena Onat nahm in ihrem Vortrag ein Bild der Künstlerin of Color Sunanda Mesquita als Ausgangspunkt, um darüber zu sprechen, wie – mittels Kunst – Schwarze/PoC (queer-) feministische Perspektiven und Wissensarchive sichtbar gemacht werden. Oder besser: Wie (queere) feministische Schwarze Künstler_innen und Künstler_innen of Color Kunst in einer Weise nutzen, die nicht nur Widerstand gegen Rassismus und Heteronormativität leistet, sondern zugleich utopische Potentiale beinhaltet.

Die Performance “Körper im Widerstand” setzt sich auseinander mit kurdischen Frauenkörper im Widerstand. Was ist und welche Ziele verfolgt Widerstand von Frauen? Auf welchen politischen, sozialen und individuellen Ebenen bewegt sich Widerstand? Und welche Utopien werden entwickelt? In vier Interviews erzählen kurdische Frauen unterschiedlichen Alters von Ihrem Kampf und ihren Utopien. Die Performancekünstlerin Serfiraz Vural bringt die Geschichten fragmentiert in Form von Tanz und Gesang  auf die Bühne.

Rena Onat arbeitet zur Zeit an ihrer Doktorarbeit zum Thema »Strategien des Widerstands, des Empowerments und des Überlebens in den Werken queerer Künstler_innen of Color im deutschen Kontext«. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Medienwissenschaften an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Ihre Forschungsinteressen liegen an den Schnittstellen von Visual Culture Studies und Queer of Color Critique.

Serfiraz Vural Soziologin und Theaterpädagogin. Im Moment studiert sie an der Universität Hamburg Performance Studies (MA). Sie arbeitet freiberuflich als Empowerment- und Antirassismustrainerin. Arbeitsthemen sind u.a. Körper im Widerstand und die Dekolonisierung des Körpers.

 

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"Wo sind die nur alle? Vorraussetzungen für Öffnungsprozesse und Diskriminierungsabbau in kultureller und politischer Arbeit"

Vortrag von Noah Sow am 24.01.2017

»Auch in Kulturarbeit, Aktivismus und politischer Bildung ist gut gemeint nicht
automatisch gut gemacht. Es gibt viele Traditionen, wie kulturelle und politische Arbeit in Deutschland unternommen wird. Diese Traditionen - und oft auch automatischen Abläufe - sind genauso gewachsen wie die gesellschaftlichen Zustände, die wir verändern wollen. Werden die Gepflogenheiten unhinterfragt befolgt, verlaufen die gut gemeinten Projekte oft nicht vorteilhaft und im schlimmsten Fall sogar kontraproduktiv.« Noah Sow, 2016

Die Autorin und Aktivistin Noah Sow klärte in ihrem Inputvortrag darüber auf, welche Voraussetzungen für Öffnungsprozesse und Diskriminierungsabbau bestehen und wo häufige Fallen liegen.

Noah Sow ist Künstlerin, Musikerin, Autorin, Dozentin, Produzentin,
Theoretikerin und Aktivistin. Ihre Schwerpunkte sind Kunst, kritische Medienanalyse, Normalitätskonstruktionen sowie Ökonomien und Praxen von Rassismusbekämpfung und Dekolonialisierung. 2001 gründete Noah Sow Deutschlands erste Schwarze media-watch-Organisation, »der braune mob«. Ihr Buch »Deutschland Schwarz Weiß« (2008, C. Bertelsmann, Random House) wurde zu einem Standardwerk für die Diskussion und Analyse von strukturellem Rassismus in Deutschland.
http://www.noahsow.de                                                                                                                               

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"Vom vornehmen Wort Kultur“  - Kritische Auseinandersetzung mit Interkultur                


Workshop am 11.11.2016 mit Timo Kiesel und Miriam Camara (Trainer_innen von glokal e.V.)

In dem Workshop haben sich Teilnehmende aus verschiedenen Arbeitsfeldern mit Konzepten und Vorstellungen von Kultur und damit verbundenen Rassismen auseinandergesetzt. Anhand verschiedener Arbeitsbereiche (Finanzen, Organisationskultur, Zielgruppen etc.) gab es die Möglichkeit sich über Ausschlüsse in der eigenen Praxis auszutauschen.

 

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Auftaktveranstaltung am 07.07.2016

 

Wir freuen uns über eure und Ihre Teilnahme, die vielen Anregungen und den guten Austausch!

Wir haben viel mitgenommen und die tollen Beiträge und Diskussionen im World Café für einen besseren Überblick sortiert und hier zusammengefasst.

VIELEN DANK - vor allem auch Mustafa Akça von der Komischen Oper Berlin!!!