W3_Raumwettbewerb

Der Raumwettbewerb ist entschieden!

Diaspora Salon gewinnt W3_Wettbewerb „Raum für globale Gerechtigkeit"

Räume sind knapp und oft nicht gerecht verteilt. Das was aktuell für den Hamburger Wohnungsmarkt gilt, trifft auch auf Denk-, Frei- und Kreativräume für Menschen zu, die sich für eine gerechtere Welt einsetzten. Mit dem Wettbewerb „Raum für globale Gerechtigkeit“ hatte die W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. anlässlich ihres 40. Jubiläums Initiativen dazu aufgerufen, sich für eine kostenfreie Raumnutzung von Juli bis Dezember 2019 zu bewerben und den Raum mit ihren (Projekt-)Ideen zu füllen. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Serfiraz Vural (Empowerment- und Antirassimus Trainerin), Mohammed Ghunaim (Projektleiter Embassy Of Hope - Thalia Theater) und Teresa Majewski (Projektkoordination KinderKulturKarawane), ist jetzt zu einer Entscheidung gekommen.

 

Die Jury freut sich „dem Diaspora Salon die Zusage für den „Raum für globale Gerechtigkeit“ in der W3 geben zu können.“ Diaspora Salon ist eine Initiative von Menschen, die sich 2018 zusammengeschlossen haben, um Veranstaltungen von und für (post-)migrantische Stimmen in Hamburg zu organisieren. Mit dem Projekt setzt sich die Initiative für globale Gerechtigkeit ein, indem sie „eine Bühne für Themen und Menschen schaffen, die sonst wenig bis keine Repräsentation in Hamburg finden.“ Dabei wird im Besonderen ein „Schwerpunkt auf empowernde Veranstaltungen, die migrantischen Menschen und Personen of Color im Zentrum und als Zielpublikum haben“, gelegt. „Während der letzten Veranstaltungen wurde deutlich, dass es zudem wichtig ist, nicht nur ein gutes Bühnenprogramm auf die Beine zu stellen, sondern auch einen Raum für Austausch und Vernetzung zu fördern.“ (Diaspora Salon)

Mohammed Ghunaim zur Begründung: „I am glad that we have agreed to give the room to a self-organized project who worked concrete with theme global rights and rights of people of color. From my side, Diaspora Salon is a project who has made a good development and supporting them with the room for six months could help them a lot to develop more their work. Their network and concept and work are from and for people of Color, they are independent and self-organized.“

Den „Raum für globale Gerechtigkeit“ möchte Diaspora Salon nutzen, um ihre Veranstaltungen und Strukturen besser zu organisieren: „Ein fester Raum würde es uns ermöglichen unsere Arbeit zu professionalisieren, indem wir einen einheitlichen Treffpunkt hätten und einen festen Ort, wo wir gemeinsam arbeiten können.“ (Diaspora Salon)